Unsere Mosella · Vereinsgeschichte
1996: Herzsport erweitert das Angebot der Mosella
Seit 1996 bietet die Mosella Sport in Herzgruppen für Frauen und Männer an. Das Angebot richtete sich an Menschen, für die die üblichen sportlichen Gruppen nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung nicht passten. Damit wurde eine weitere Form des gemeinsamen Sports im Verein verankert: Bewegung sollte auch dort möglich bleiben, wo besondere Rücksicht auf die persönliche Belastbarkeit erforderlich war.
Gesundheit und Gemeinschaft
Der Herzsport ergänzte die gewachsene Vielfalt aus Wettkampf-, Freizeit- und Breitensport. Neben der Bewegung hatte das regelmäßige Treffen mit anderen Menschen einen eigenen Wert. Nicht allein ein sportliches Ergebnis, sondern die Teilnahme am gemeinsamen Vereinsleben stand im Mittelpunkt.
Herzsport und die weiteren Gesundheitssportangebote gehören dabei zu unterschiedlichen, sich ergänzenden Wegen der Mosella. Im Gesundheitssport wurden unter anderem Rückengymnastik, Mobilisation, Kräftigung, Koordination, Balance und Entspannung miteinander verbunden. Kleine Geräte wie Thera-Bänder, Hanteln, Medizin- und Igelbälle sowie unterschiedliche Zirkel und tänzerische Aufwärmformen sorgten für Abwechslung. Petra Pauli übernahm mit ihren Lizenzen für Breiten- und Präventionssport Verantwortung in diesem Bereich.
Ein Verein für unterschiedliche Lebensphasen
Der Beginn des Herzsports 1996 ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Mosella zu einem vielseitigen Mehrspartenverein. Er zeigt, dass die Vereinsgeschichte ebenso von neuen Zugängen zum Sport wie von Meisterschaften geprägt wird. Kinder und Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen sollten unter dem gemeinsamen Vereinsdach ihren Platz finden.
Die Anerkennung dieser Arbeit reichte über Schweich hinaus. Als die Mosella 2002 die Sportplakette des Bundespräsidenten erhielt, wurden neben ihren sportlichen Erfolgen ausdrücklich die Jugendarbeit und die Verdienste im Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport gewürdigt.
TuS Mosella