Unsere Mosella · Vereinsgeschichte
1959 bis 1966: Die Turnhalle wächst mit dem Verein

Die eigene Turnhalle am Winzerkeller blieb ein Mittelpunkt des Vereins. 1959 begann ein weiterer Bauabschnitt. Von 1964 bis 1966 wurde sie umfassend umgebaut. Vieles gelang durch die freiwillige Arbeit der Mitglieder. Rund vierhundert Menschen gehörten dem Verein zu Beginn der sechziger Jahre an.
Johann Pelzer hatte sich besonders um die Fußballjugend verdient gemacht und wurde neben Karl Irmisch Ehrenvorsitzender. Die Aufnahme vom 7. Oktober 1962 zeigt die Halle am Sportplatz, ein weiteres Bild hält den Umbau 1964 bis 1966 fest. Das Gasthaus Hermann Junges war zugleich Vereinslokal und ein wichtiger Ort für Versammlungen, Feiern und den sportlichen Alltag.
Verantwortung auf viele Schultern verteilt
Nach Paul Greif führte Dr. Pieck den Verein. Nach dessen Tod folgte eine Übergangszeit mit Johann Pelzer. Josef Thesen prägte anschließend die Vereinsführung bis 1977. Ihm standen zahlreiche Mitarbeiter zur Seite. Hermann Schmitt gehörte ebenso dazu wie Otto Porten als Männerturnwart, Berthold Kirsch als Turnobmann, Jakob Hedemann in der Jugend und Christel Krämer bei den Mädchen.
Zum Kreis der Verantwortlichen von 1962 gehörten außerdem Ludwig Pelzer, Günter Emmrich, Toni Haubrich, Peter Kuhn, Ludwig Wagner, Hans Lamberti, Günther Lamberty, Helmut Broy, Helmut Lentes, Klaus Thesen, Hermann Junges, Josef Marmann, Fritz Wagner, Josef Schneider, Walter Quary, Christian Schuster, Martin Schlöder, Hans Fels, Willi Schmitt, Otto Wiedemann, Johann Oberkirch, Horst Schmitt, Hermann Schneider und Karl Schneider.
Der Hallenbau steht damit auch für eine Art, Verein zu leben: Einer allein hätte ihn nicht verwirklichen können. Die sportlichen Gruppen brauchten Räume, die Räume brauchten Geld und Arbeit, und beides wurde gemeinsam zusammengetragen.
TuS Mosella
