Unsere Mosella · Vereinsgeschichte

1946: Aus zwei Vereinen wird eine gemeinsame Mosella

1946 · Die erste Mannschaft vor der noch kriegsbeschädigten Turnhalle
1946 · Die erste Mannschaft vor der noch kriegsbeschädigten Turnhalle
Zur gesamten Vereinsgeschichte

Am 19. April 1946 wählten die Mitglieder in der alten Schule Peter Kreten zum Vorsitzenden. Hermann Schmitt übernahm als Geschäftsführer gemeinsam mit ihm die Vereinsführung. Nach Krieg und Zerstörung erhielt der Sport in Schweich damit wieder eine feste organisatorische Grundlage.

Bereits die Meisterschaftsrunde 1946 brachte den Fußballern ihren ersten Seniorentitel. Spielführer Willi Reichert und seine Mannschaft wurden Kreismeister der Moselklasse und stiegen in die Bezirksklasse auf. Die Aufnahme der ersten Spiele unmittelbar nach dem Krieg und der sorgfältige Umgang mit den geretteten Trikots und Schuhen zahlten sich aus.

Der Zusammenschluss am 11. August

Am 11. August 1946 schlossen sich der Turnverein und der Fußballverein Mosella zusammen. Aus den zuvor getrennten Vereinswegen entstand die gemeinsame Grundlage des heutigen TuS Mosella Schweich. Fußball, Turnen und weitere sportliche Aufgaben sollten künftig unter einem Dach wachsen.

Den ersten Vorsitz übernahm Peter Kreten. Johann Hackenberger wurde zweiter Vorsitzender und Spielobmann, Hermann Schmitt Schriftführer und Peter Kuhn Kassierer. Bernhard Hammes und Franz Scholtes arbeiteten als Beisitzer mit. Josef Hau betreute den Handball, Johann Laas die Leichtathletik und Jakob Grünen die Jugend. Nikolaus Heinz war Platz- und Zeugwart. Matthias Krämer wurde zweiter Schriftführer, Johann Rössler zweiter Kassierer. Dem Ältestenrat gehörten Franz Simon, Paul Greif und Bernhard Schröder an. Vereinslokal war das Haus Hermann Junges.

Das Mannschaftsbild von 1946 zeigt Toni Schmitt, Willi Stein II, Gerhard Schilling, Karl Schneider, Johann Oberkirch, Leo Schneider, Franz Thul, Fred Settenmeyer, Werner Krewer, Günter Marmann und Josef Rohr. Die Turnhalle im Hintergrund trägt noch deutlich die Spuren des Krieges. Gerade dieses Bild verbindet den sportlichen Aufbruch mit den schwierigen Bedingungen jener Zeit.

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