Unsere Mosella · Vereinsgeschichte
1933 bis 1945: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Auch die Zeit des Nationalsozialismus gehört zur Geschichte unserer Mosella. Der Turnverein konnte seine sportlichen Aktivitäten nach 1933 zunächst fortsetzen, während insbesondere kulturelle Vereine im Ort Einschränkungen ausgesetzt waren. Die Nationalsozialisten stellten körperliche Ertüchtigung in den Dienst ihrer rassistischen Ideologie.
Wechsel in der Vereinsführung
1937 zog August Olk aus beruflichen Gründen nach Bernkastel. Auch Hans Schatto, der anschließend für kurze Zeit die Vereinsführung übernommen hatte, verließ Schweich aus beruflichen Gründen. Willi Friedrich führte die Geschäfte kommissarisch bis zur Neuwahl. Danach übernahm Bernhard Schröder den Vorsitz und führte den Verein durch die Kriegsjahre.
Die Turnhalle im Zweiten Weltkrieg
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kam das turnerische Leben fast völlig zum Erliegen. Viele Mitglieder wurden zur Wehrmacht eingezogen. Die Wehrmacht beschlagnahmte die Turnhalle. Während des Krieges waren in der Halle auch Franzosen untergebracht.
Der Krieg riss große Lücken in die Mitgliedschaft der Turner und Fußballer. Nach dem Krieg verhängte die Besatzungsmacht zunächst ein allgemeines Turnverbot. Für den Verein begann damit eine Zeit des Wiederaufbaus und der Neuordnung.
TuS Mosella