Unsere Mosella · Vereinsgeschichte

2020: Corona unterbricht den Sport, die Gemeinschaft bleibt

Kreative Angebote der Mosella während der Corona-Unterbrechung 2020.
Kreative Angebote der Mosella während der Corona-Unterbrechung 2020.
Zur gesamten Vereinsgeschichte

Am 13. März 2020 stellte die Mosella wegen der Corona-Pandemie ihren Trainingsbetrieb bis auf Weiteres vollständig ein. Die Entscheidung betraf alle Abteilungen, die Angebote im Freien ebenso wie diejenigen in der Halle. Sportverbände hatten zuvor bereits Wettkämpfe und Spielbetrieb ausgesetzt. Für den Verein stand der Schutz der Sportlerinnen und Sportler, der Familien und der Ehrenamtlichen im Vordergrund.

Der Vereinsalltag verändert sich grundlegend

Trainingsabende, Spiele und persönliche Begegnungen fielen plötzlich weg. Die damals rund 1.800 Mitglieder und ihre Abteilungen mussten sich auf eine Situation einstellen, deren Dauer zunächst niemand absehen konnte. Im April konnte Tennis unter Auflagen wieder beginnen; für große Teile des Vereins blieben die Einschränkungen bestehen. Ende Oktober kündigte die Mosella eine erneute Einstellung des Sportbetriebs ab dem 1. November an.

Videos, Malwettbewerb und Hilfe beim Lernen

Präsident Harald Emmrich und FSJlerin Laura Lehne bündelten auf einer Informationsseite kostenlose Angebote. Dazu gehörten Trainingsvideos, Übungen für Koordination und Reaktion, Bastelideen, ein Mosella-Memory und ein Malwettbewerb. Rainer Heiser und die Rabauken-Fußballschule steuerten Fußballübungen bei; aus der Turnabteilung kamen weitere Anleitungen. Dorothea Emmrich unterstützte die Videoaufnahmen.

Laura Lehne organisierte mit ehemaligen Mitschülerinnen außerdem eine digitale Hausaufgabenbetreuung. Kinder und Familien konnten Unterstützung beim Lernen von zu Hause erhalten. Die Angebote standen ausdrücklich auch Interessierten offen, die nicht Vereinsmitglied waren.

Zusammenhalt in wirtschaftlich schwieriger Zeit

Mit dem ruhenden Sportbetrieb fehlten Einnahmen aus Eintritt und Veranstaltungen. Der damalige Bericht hob hervor, dass rund 70 Übungsleiter auf ihre Vergütung verzichteten. Mitglieder, Ehrenamtliche und Verantwortliche hielten dem Verein in dieser schwierigen Lage die Treue. Die Corona-Jahre gehören deshalb nicht nur als Unterbrechung des Sports, sondern auch als Beispiel für neue Ideen und gegenseitige Unterstützung in die Vereinsgeschichte.

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