Unsere Mosella · Vereinsgeschichte

2006 bis 2008: Rheinlandtitel und zwei deutsche Meisterschaften

Julia Hermanns zwei deutsche Meistertitel und Verena Glasners Silbermedaille im Jahr 2008.
Julia Hermanns zwei deutsche Meistertitel und Verena Glasners Silbermedaille im Jahr 2008.
Zur gesamten Vereinsgeschichte

Die intensive Nachwuchsarbeit der Tischtennisabteilung brachte in der zweiten Hälfte der 2000er-Jahre immer größere Erfolge hervor. Abteilungsleiterin Mathilde Lequen, Trainer Dirk Hennen und die vielen unterstützenden Familien begleiteten eine Generation, die sich von den regionalen Wettbewerben bis auf die nationale Bühne spielte. In dieser Phase verband die Abteilung leistungsorientiertes Training mit einem engen Zusammenhalt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.

Drei Titel und Erfolge im Einzel

In der Saison 2006/07 gewannen die Mädchen die Regionsmeisterschaft, den Pokal und die Rheinlandmeisterschaft. Bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am 20. Mai 2007 in Merzig erreichten sie den vierten Platz. Die Schülerinnen und Schüler trugen ebenfalls zu den Erfolgen in der Region bei.

Bei den Verbandseinzelmeisterschaften Anfang 2007 in Mülheim-Kärlich wurde Julia Hermann Rheinlandmeisterin in der Damen-C-Klasse, Verena Glasner gewann die Damen-B-Klasse. Julia siegte außerdem mit Ann-Kristin Berweiler aus Trierweiler im C-Klasse-Doppel. Verena Glasner und Sophie Thielen erreichten im Doppel der B-Klasse den dritten Platz. Damit öffnete sich für Schweicher Spielerinnen erstmals der Weg zu den Deutschen Einzelmeisterschaften.

Bei den Nachwuchs-Regionsmeisterschaften 2007 in Hermeskeil mit rund 160 Startern war die Mosella ebenfalls erfolgreich. Tobias Hermann gewann bei den Schülern C und B, Sabrina Conrad bei den Schülerinnen B und Julia Hermann bei den Schülerinnen A. Im Doppel siegten Isabelle Reusch und Sabrina Conrad bei den Schülerinnen B, Julia Hermann und Laila Lemmer bei den Schülerinnen A sowie Julia Hermann und Verena Glasner bei den Mädchen. Verena gewann zudem das Mixed mit Stefan Zimmer, der damals für den SV Olewig spielte, und wurde im Mädchen-Einzel Zweite.

Zwei deutsche Titel für Julia Hermann

Im Juni 2008 erreichte die damals fünfzehnjährige Julia Hermann den bis dahin größten Erfolg der Tischtennisabteilung. Bei den Deutschen Meisterschaften für untere Spielklassen gewann sie in der Damen-C-Klasse sowohl das Einzel als auch gemeinsam mit Anja Becker vom TuS Rheinböllen das Doppel. Während des Turniers blieb sie ungeschlagen. Zwei deutsche Meistertitel für eine junge Spielerin der Mosella machten die Qualität der Ausbildung weit über die Region hinaus sichtbar.

Auch Verena Glasner kehrte mit einer bedeutenden Medaille zurück. Zusammen mit Sabine Schneider wurde sie im Doppel der Damen-B-Klasse deutsche Vizemeisterin.

Die Mannschaften behaupten sich im Südwesten

Im Frühjahr 2008 verteidigten die Schülerinnen und Mädchen ihre Rheinlandmeistertitel. Bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften erreichten die Schülerinnen in Marpingen Rang vier. Die Mädchen belegten am 18. Mai in Nassau den dritten Platz. Die beiden Altersklassen gingen getrennte sportliche Wege und brachten gemeinsam die Breite der weiblichen Nachwuchsarbeit zum Ausdruck.

Schweich war auch Gastgeber: Bei den Regionsmeisterschaften der Erwachsenen 2008 in der Stefan-Andres-Halle spielten hundert Teilnehmer aus 26 Vereinen an vierzehn Tischen; insgesamt gab es 165 Starts. Zu den erfolgreichen Schweichern gehörten Alexander Ludewig als Zweiter der Herren-B-Klasse sowie Stefan Strohm als Zweiter und Markus Roßwinkel als Dritter der Herren-C-Klasse.

Anerkennung für Mathilde Lequen

Die Leistungen der Abteilung waren eng mit Mathilde Lequens jahrelangem Einsatz verbunden. Bei der TV-Sportlerwahl für 2007 wurde sie in der Kategorie Trainer des Jahres nominiert. In der Leserabstimmung erreichte sie mit 12,7 Prozent der Stimmen den vierten Platz; die zugehörige Sportlergala fand 2008 im Kurfürstlichen Palais in Trier statt. Beim Tischtennis-Regionstag in Föhren wurde ihr Engagement zudem mit der Goldenen Ehrennadel gewürdigt. Damit erhielt auch die Arbeit hinter den sportlichen Erfolgen besondere öffentliche Anerkennung.

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