Unsere Mosella · Vereinsgeschichte
1996 bis 2000: Tischtennis wächst mit Mathilde Lequen

1996 übernahm Mathilde Lequen die Leitung der Tischtennisabteilung von Richard Weins. Über ihre Tochter Nicole war sie schon etwa neun Jahre zuvor zum Tischtennis gekommen. Aus der Begleitung der eigenen Tochter war ein umfassender Einsatz für die ganze Abteilung geworden.
1990 hatte es nur noch eine Herrenmannschaft gegeben. Ab 1993/94 kamen wieder Damen-, Jugend- und weitere Herrenmannschaften hinzu. Im Juli 1999 waren zehn Mannschaften und drei Freizeitklassen aktiv. Für die Saison 2000/01 stellte die Abteilung schließlich zwölf Mannschaften: vier Freizeit-, zwei Schüler-, eine Mädchen-, eine Jugend- und vier Herrenmannschaften.
Nachwuchs und Aufstiege
1994/95 wurden die Schüler Kreispokalsieger. 1996/97 stieg die erste Mannschaft in die zweite Kreisklasse Trier auf. 1997/98 wurden die Schüler Kreismeister und Zweiter bei den Bezirksmeisterschaften. In den Jahren 1997 und 1998 gewannen Tina Zimmermann und David Ossen Mini-Meisterschaften auf Rheinlandebene und erreichten die Bundesveranstaltung.
1998/99 wurde die Jugendmannschaft Kreis- und Vizebezirksmeister. Die erste Mannschaft stieg in die erste Kreisklasse Wittlich auf. 1999/2000 folgte mit 32:0 Punkten der Aufstieg in die Kreisliga Wittlich. Die zweite Mannschaft erreichte die erste Kreisklasse Trier.
Die erhaltenen Urkunden von 1999/2000 belegen außerdem den Pokalsieg der Schülerklasse, überreicht in Schweich am 12. Mai 2000, sowie Staffelsiege in den Freizeitklassen Trier I und II.
Die gute Seele der Abteilung
Mathilde Lequen kümmerte sich nicht nur um Meldungen und Spielpläne. Sie organisierte Fahrten und Turniere, half den Kindern und Jugendlichen und investierte zeitweise mehr als zwanzig Stunden pro Woche. Über etwa zehn Jahre gehörte eine gemeinsame Ferienwoche in Belgien zu den Erlebnissen der Gruppe.
Die Mosella richtete Regionstage sowie Kreis- und Regions-Einzelmeisterschaften aus. 1998 erhielt Mathilde Lequen den Ehrenbrief des Tischtennisverbandes Rheinland. Der Zeitungsbericht vom Juli 1999 würdigte sie als gute Seele des Vereins. Das Wachstum der Mannschaften war eng mit dieser persönlichen Betreuung verbunden.
TuS Mosella


